German-American Women's Club of Munich  –  Deutsch-Amerikanischer Frauenclub München e.V.
Historie - Deutsch-Amerikanischer Frauenclub München e.V.

Geschichte und Entwicklung des
Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs München
1945-2017

1945
Ende des 2. Weltkrieges: Deutschland wird in 4 Besatzungszonen aufgeteilt, die von den Militärregierungen verwaltet werden. Die offizielle Politik der Amerikaner ist das Verbot der Verbrüderungen zwischen Deutschen und Amerikanern. Das Non-Fraternization-Law tritt in Kraft.

1946
General Lucius D. Clay , Militärgouverneur der US-Besatzungszone in Deutschland, beendet die Politik der „Non-Fraternization“ und erteilt den Auftrag zur Gründung von Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsclubs in der ganzen amerikanischen Besatzungszone.

1947
Der Gedanke zur Gründung eines Münchner Frauenclubs, kommt Ende 1947 auf. Einige Damen, mit dabei ist auch I.K.H. Prinzessin Pilar von Bayern, möchten gemeinsam mit Ehefrauen von in München stationierten amerikanischen Offizieren die Alltagsprobleme in der schwierigen Nachkriegszeit lösen helfen.

1948
Der inzwischen gegründete Deutsch-Amerikanische Frauenclub München zeichnet sich bereits durch Wohltätigkeit aus. I.K.H. Prinzessin Pilar von Bayern, deutsche Clubmitglieder und amerikanische Offiziersfrauen engagieren sich gemeinsam, um der notleidenden Bevölkerung zu helfen.

1949
Der erste „Silbertee“ des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs München findet im Haus des damaligen US-Generalkonsuls Sam E. Woods in München statt. Spenden für wohltätige Projekte werden gesammelt.

1951
Der erste „Magnolienball“ im Regina Palast Hotel München findet statt.    I.K.H. Prinzessin Pilar von Bayern wird zur Clubpräsidentin des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs München gewählt.

1957
Auf Initiative des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs München Gründung des Studentenaustauschprogramms „Eine Brücke über den Ozean“.
Zum ersten Mal werden zwei amerikanische Studenten zu einem Studienjahr an einer deutschen Universität eingeladen. Die Heimatuniversitäten dieser beiden Amerikaner bieten ihrerseits deutschen Studenten je ein Stipendium an.
Anerkennung von US Vize-Präsident Nixon für die Arbeit des Verbands.

1958
Das Deutsch-Amerikanische Jugendprogramm wird ins Leben gerufen: Deutsche und amerikanische Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren werden in Wochenendseminaren zusammengeführt.

1965
Erstmals findet die Deutsch-Amerikanische Freundschaftswoche unter Teilnahme von führenden deutschen und amerikanischen Persönlichkeiten statt.

1974
Der Dachverband aller Deutsch-Amerikanischen Clubs, VDAC, gründet den Alumni Club als Plattform und Netzwerk für Alumnis des Studentenaustauschprogramms.

1980
General Lucius D. Clay, der 1946 als Militärgouverneur der US-Besatzungszone in Deutschland durch die Beendigung des „Non-Fraternization-Laws“ die Voraussetzung für die Gründung von deutsch-amerikanischen Clubs schaffte, erhält für seine Verdienste den Konrad-Adenauer-Preis. Er stiftet seinen Geldpreis in Höhe von 32.000 DM dem Verband.

1987
Der „Deutsch-Amerikanische Tag“ wird ins Leben gerufen und löst die Deutsch-Amerikanische Freundschaftswoche ab. Seitdem wird jeweils an einem Samstag Anfang Oktober die höchste Auszeichnung des Verbands an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Deutsch-Amerikanische Freundschaft verdient gemacht haben.

Seit 1991
Studenten und Jugendliche aus der ehemaligen DDR nehmen am Studentenaustausch- und Jugendprogramm teil.

1995
Einführung des transatlantischen Jugendprogramms „Homestay- Program in USA“. Die erste Reise deutscher Jugendlicher in die USA findet statt. Sie verbringen auch Zeit in amerikanischen Familien.

1999
Das Jugendprogramm „Homestay-Program in Germany“ für amerikanische Jugendliche wird gestartet.

2008
50jähriges Jubiläum Jugendprogramm (seit 1958).
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird vom Dachverband VDAC mit der General Lucius D. Clay Medaille ausgezeichnet.

2012
55jähriges Jubiläum „Deutsch-Amerikanischer Studentenaustausch“. Seit der Gründung 1957 haben etwa 2700 Studenten aus Deutschland und den USA an diesem Programm teilgenommen. Bisher wurden bereits Verträge mit 20 Partner-Universitäten in den USA geschlossen, darunter auch mit der Universität Cincinnati, der Partnerstadt Münchens.

2013
65-jähriges Jubiläum des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs München (seit 1948).
Erste Pressekonferenz anlässlich des Club-Jubiläums im Intern. PresseClub München.

2016
67. Silbertee (seit 1949)
Zweite Pressekonferenz im Internationalen PresseClub München.

2017
66. Magnolieball (seit 1951)

 

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